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Gerne verweisen wir auf das Save-the-Date des weltweit größten Jahreskongresses für Kriminalprävention und angrenzende Bereiche, welcher am 27. und 28. April 2020 in Kassel veranstaltet wird. Der Deutsche Präventionstag bietet seit seinen Anfängen eine Diskussions- und Austauschplattform, um aktuelle Themen der Sicherheit und des Schutzes einerseits und der Freiheit und der Privatsphäre andererseits in den Fokus zu nehmen. Das Schwerpunkthema des 25. Kongresses 2020 in Kassel dreht sich rund um die Smart Prevention, also um die Nutzung digitaler Werkzeuge, um Straftaten vorzubeugen und (digitale) Kriminalität zu verhindern.

"Etablierte Einschätzungen – von der strafrechtlichen Einordnung bis hin zur passenden Präventionsstrategie – stehen an vielen Stellen (noch) nicht zur Verfügung. Vieles ist offen, womit Unsicherheiten und Ängste einhergehen. Auch diverse Chancen ergeben sich, die es zu erkennen und zu nutzen gilt. Somit ist es spürbar an der Zeit, dass sich der Deutsche Präventionstag der Prävention in der digitalen Welt ausführlich widmet, um sich einer Vision von „Smart Prevention“ anzunähern."

Mehr Infos finden Sie hier.

Zum Abschluss des vom BMBF geförderten Projekts "Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Traumatisierung" und anlässlich der Emeritierung von Prof. Dr. Konrad Weller findet am 24. und 25. April 2020 an der Hochschule Merseburg der Fachkongress "Sinnlich konkret - achtsam sensibel: Sexuelle Selbstbestimmung und Prävention sexualisierter Gewalt im Fokus sexualwissenschaftlicher Forschung und Praxis" statt.

Sinnlich konkret und achtsam sensibel sollen Vertreter_innen unterschiedlicher Generationen, Denkrichtungen und Ansätze der Sexualwissenschaft und Sexuellen Bildung zusammenkommen, um zu diskutieren, zu resümieren und zu erleben. Anregende Fachvorträge von Wissenschaftler_innen aus unterschiedlichen Feldern werden eingebettet in sinnlich-konkrete und achtsam-sensible Methoden- und Materialpräsentationen sowie Workshopangebote. Auch das Forschungsprojekt SeBiLe wird im Rahmen eines Workshops die eigenen quantitativen Erhebungsergebnisse vorstellen und darauf aufbauend Grundlagen der schulischen Sexuellen Bildung und der Prävention sexualisierter Gewalt erläutern, und Inhalte und Ziele sowie die vorgestellten Ergebnisse gemeinsam diskutiert und miteinander abgeglichen.

Wir freuen uns auf die Keynote-Speaker Dagmar Herzog (New York) und Elisabeth Tuider (Kassel). Für weitere Beiträge haben u.a. Gunter Schmidt, Kurt Starke, Uwe Sielert und Ulrike Busch zugesagt.

Das vollständige Programm und die Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.

Urban hat sich in ihrem neuen Band ausführlich und innovativ mit dem institutionellen Kontext Schule auseinandergesetzt - das Buch bringt Vorschläge, wie Fragen Sexueller Bildung und der Prävention sexualisierter Gewalt im schulischen Kontext Thema werden sollten.

Urban hat sich in ihrem neuen Band ausführlich und innovativ mit dem institutionellen Kontext Schule auseinandergesetzt - das Buch bringt Vorschläge, wie Fragen Sexueller Bildung und der Prävention sexualisierter Gewalt im schulischen Kontext Thema werden sollten.

Cover "Sexuelle Bildung und sexualisierte Gewalt in Schulen"

Maria Urban
Sexuelle Bildung und sexualisierte Gewalt in Schulen: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Psychosozial-Verlag, Gießen
Okt. 2019, 163 Seiten, 19,90 Euro
ISBN-13: 978-3-8379-2908-9
Link: https://www.psychosozial-verlag.de/2908

Klappentext:
Strukturelle Barrieren hindern selbst motivierte Lehrkräfte daran, im Schulalltag effektiv zur Prävention von sexualisierter Gewalt und damit zum Schutz von Kindern und Jugendlichen beizutragen. Maria Urban zeigt, dass sich die Mängel vom Lehramtsstudium über den Zugang zu Fort- und Weiterbildung bis hin zum schulischen Alltag erstrecken: Es gibt keine allgemeinen Leitlinien für Lehrkräfte, wie sie im Verdachtsfall von sexuellen Grenzverletzungen präventiv oder interventiv vorgehen könnten.
Anhand zahlreicher Beispiele identifiziert Urban Risikofaktoren und veranschaulicht Rahmenbedingungen, die sexualisierte Gewalt begünstigen und den Schutz von Kindern und Jugendlichen zusätzlich erschweren. Kritisch hinterfragt sie, inwieweit die von der bundesweiten Initiative »Schule gegen sexuelle Gewalt« vorgesehene Implementierung von Schutzkonzepten an Schulen tatsächlich im schulischen Alltag umgesetzt werden kann.

Im Rahmen der Initiative "Kein Raum für Missbrauch" des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) treibt auch Sachsen-Anhalt die Förderung des Kindeswohlschutzes in diversen Einrichtungen der Bereiche Bildung, Heimerziehung, Reisen, Sport und Freizeit, und Gesundheit voran.

"Mit dem Fachportal „Schule gegen sexuelle Gewalt“ wird ein Schwerpunkt auf Schule gelegt, weil auch Schule einen Kinderschutzauftrag hat. Zielstellung ist die Ermutigung und fachliche Anregung von Schulleitungen und Kollegien in der schulspezifischen Auseinandersetzung, in dessen Ergebnis die Erarbeitung eines auf die Schule zugeschnittenen Konzeptes zum Schutz vor sexueller Gewalt entsteht. (...) Auf dem Portal sind ausführliche Informationen zusammengestellt zu

  • dem Einstieg in die Erarbeitung eines Schutzkonzeptes
  • der Ausgangsanalyse und
  • den Bestandteilen von Schutzkonzepten."

    (Landesschulamt Sachsen-Anhalt, Quelle)

Des Weiteren bietet der Bildungsserver des LSA aktuell elf Fortbildungsmodule zum Thema Prävention sexueller Gewalt an, auf die wir sehr gern hinweisen möchten. Mehr Informationen zu den Angeboten gibt es hier.

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